Wer schon mal nach einem Job gesucht hat weiß: Das kann ganz schön stressig werden. Aber wie verhindert man, dass einem alles über den Kopf wächst und bleibt trotzdem entspannt bei der Sache? Wir haben hier ein paar Tipps gesammelt, mit denen man auch in den schwierigsten Zeiten einen kühlen Kopf bewahrt.

Durchatmen

Zuerst einmal: Tief einatmen und einfach mal durchatmen. Oft hilft einem schon das bewusste tiefe Atmen, um Stress abzubauen und wieder einen klaren Kopf zu bekommen. Und wenn das Gehirn mit ausreichend Sauerstoff geflutet wird, kann man auch schon direkt etwas besser nachdenken. Vielleicht fällt einem dann noch eine Möglichkeit ein, die man zuvor außer Acht gelassen hat oder es fällt einem auf, dass die Lage doch gar nicht so aussichtslos ist, wie es schien.

 

Nachhaken

Einfach mal bei den Firmen anrufen, um nachzuhaken wie es mit der Bewerbung steht, kann auch manchmal schon kleine Wunder bewirken. Nicht nur, dass man sich positiv wieder ins Gedächtnis des Personalers ruft – man bekommt bestenfalls auch noch Informationen. Dadurch können die eigenen Gedanken etwas ruhen, weil man sich nicht die ganze Zeit Gedanken macht, wie es momentan wohl um die Bewerbung steht. Vielleicht bekommt man gesagt, dass es noch etwas dauert oder, dass noch ein Kollege drüberschauen muss, aber immerhin hat man etwas mehr Klarheit als zuvor. Hier aber auch ganz wichtig: Auf die Signale des Gesprächspartners achten: Wenn das Gegenüber gestresst oder genervt wirkt, sollte man am besten nicht direkt am nächsten Tag nochmal anrufen, sondern etwas Zeit vergehen lassen oder einfach warten, bis die Firma sich wieder meldet. So verhindert man, dass man versehentlich einen negativen Eindruck hinterlässt.

 

Ablenken

Die Bewerbungen sind unterwegs und jetzt heißt es: abwarten. Bevor man sich jetzt aber ganz verrückt macht und alle fünf Minuten in sein Mail-Postfach schaut, hilft es oft, wenn man sich ein wenig ablenkt. Ob das nun Gartenarbeit, Yoga, ein gutes Buch lesen, ein neues Projekt starten oder eine Fahrradtour ist: Hauptsache es beschäftigt einen so weit, dass die Gedanken nicht pausenlos um das Thema schweifen.

 

Reden

Wer versteht einen so gut wie die Lieben? Egal, ob es die Familie, Freunde oder das Haustier ist: Sich die Gedanken und Sorgen von der Seele reden zu können hilft manchmal unheimlich gut. Und wenn man dafür einen Zweibeiner auswählt, bekommt man manchmal sogar noch ein paar wertvolle Tipps, die man in der Situation besonders gut gebrauchen kann. Vielleicht bekommst Du sogar Hilfe bei der Jobsuche angeboten. Und manchmal kennt jemanden, der jemanden kennt, der ausgerechnet gerade DICH als neuen Teil des Teams dringend sucht.

 

Mut haben

Wenn Du mal eine Absage bekommst, ist das ganz normal. Der Arbeitsmarkt ist ein hartes Pflaster und Absagen sind nicht persönlich gemeint. Auch wenn es am Selbstbewusstsein kratzen kann, ist es wichtig, nicht den Kopf hängen zu lassen und positiv zu bleiben. Das ist zwar leichter gesagt als getan, aber mit ein bisschen Übung gar nicht so schwer. Es kann zum Beispiel schon helfen, aufzuschreiben was bis jetzt alles gut gegangen ist. Auch wenn es nur winzig kleine Erfolge sind kann das schon helfen. Das macht meistens Mut und hilft die Ziele klar zu definieren und zielstrebig zu verfolgen.

Du schaffst das! Und wenn Du mal Hilfe brauchst, sind wir immer für Dich da. Egal ob zur Aufmunterung oder um Dir einen Job zu besorgen. Gemeinsam schaffen wir das.